Midijobs sind mehr als nur Nebenjobs 25. Januar 2011
Für einen Midijob muss der Arbeitnehmer, im Gegensatz zum Minijob, Steuerabzüge in Kauf nehmen. Die Höhe hängt vom genauen Verdienst ab. Wer 450 Euro verdient, bezahlt weniger Steuern als jemand der, 800 Euro mit dem Midijob verdient. Als Nebenjob ist ein Midijob kaum geeignet, weil die zu erbringenden Stunden kaum mit dem Hauptberuf zu vereinbaren sind, außer jemand ist so arbeitswütig und arbeitet täglich und am Wochenende im Nebenberuf.
Meistens wird ein Midijob von Hausfrauen oder Teilzeitkräften ausgeübt, um extra Geld zu verdienen mit dem man sich einen kleinen Luxus wie Urlaub leisten kann. Wer einen Minijob hat, der Spaß macht, wird bei mehr Arbeit dem Arbeitgeber keine Abfuhr erteilen, wenn er das Arbeitsverhältnis zu einem Midijob ausweiten will. Voraussetzung ist natürlich, dass es sich zeitlich einrichten lässt.
Auch wenn es mitunter schwer fällt und überaus anstrengend ist den Haushalt oder Hauptberuf mit einem Midijob zufriedenstellend auszuüben, nimmt man diese Belastung in der Regel mit Humor, wenn die Arbeit Spaß macht. Man sollte sich mit dem Haushalt sowieso nicht allzu sehr belasten, wenn man Kinder hat und einen Midijob ausübt. Wichtig ist, dass die Kinder nicht zu kurz kommen und die Mahlzeiten regelmäßig auf dem Tisch stehen. Die Hausarbeit kann warten, bis man die Zeit dazu findet, und auch der Partner sowie größere Kinder sollten dabei mithelfen.







